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Voraussetzungen für die die Gewährung einer Herstellergarantie [zum Download >>>] für den Fußboden ist die Einhaltung der Montageanleitung im System „Next Step“ unter Einsatz vom Zubehör aus dem Angebot von Barlinek notwendig. (Unterlage Extreme [zur Internetseite >>>], empfohlener Klebstoff [weiter zu: Empfehlung von Klebesystemen >>>].

HYBRID WASSERBESTÄNDIGE FUßBÖDEN – VERLEGEANLEITUNG ZUR SCHWIMMENDEN VERLEGUNG


Bei der Kollektion von HYBRIDFUSSBÖDEN NEXT STEP wird die Nutzschicht aus echtem Holz gewonnen und der Kern aus einem mineralischen Verbundwerkstoff hergestellt.
Dadurch entstehen äußerst haltbare, langlebige und WASSERBESTÄNDIGE FUSSBÖDEN.

VOR DEM BODENVERLEGEN

See mehr: Rekomendacja systemów klejowych dla podłóg hybrydowych z kolekcji Next Step >>>

Bevor der Boden an den Verlegeort geliefert wird, müssen Türen und Fenster im Gebäude eingebaut und alle „nassen“ Arbeiten, wie Verputzen, Bau der Trennwände, Streichen usw., abgeschlossen sein. Befinden sich unter dem Verlegeort im Gebäude Kellerräume, müssen diese trocken und gut belüftet sein. Die Holzdielen können in allen Wohnräumen wie Zimmern, Schlafzimmern, Küchen oder Bädern und in den meisten öffentlichen Nutzräumen verlegt werden.

1.


Pakete mit Holzdielen sollten beim Transport und Entladen vorsichtig behandelt werden, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden. Die Holzdielen in deren Originalverpackung sollten an einem trockenen Ort, in horizontaler Lage, auf Paletten oder Holzbalken gelagert werden. Zwischen den aus Brettern bestehenden Verpackungen und dem Boden muss ein Freiraum von mindestens 75 mm vorhanden sein. Der Boden sollte mindestens 48 Stunden lang in der Originalverpackung in dem Raum gelagert werden, in dem er verlegt werden soll, um seine Akklimatisierung zu gewährleisten. Die relative Luftfeuchtigkeit am Lager- und Verlegeort sollte zwischen 45 % und 60 % liegen. Die Lufttemperatur sollte zwischen + 18 °C und + 24 °C liegen.

2.


Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzuntergrundes (oder der Holzwerkstoffplatten) sollte 9 % nicht überschreiten. Der Feuchtigkeitsgehalt des Betonuntergrundes sollte 2 % und des Anhydrituntergrundes – 0,5 % nicht überschreiten. Der Feuchtigkeitsgehalt des Untergrundes sollte mit der Calciumcarbid-Methode, der sogenannten CM-Methode, gemessen werden. Die Messergebnisse sollten dokumentiert werden.

3.


Die maximal zulässigen Unebenheiten dürfen bis zu 3 mm betragen, gemessen über eine Länge von 2 m. Lokale Unebenheiten dürfen 2 mm über eine Länge von 1 m nicht überschreiten.

4.


Der Untergrund sollte trocken, stabil, sauber, ohne Kratzer, Risse und ohne sichtbare Verunreinigungen durch Chemikalien wie z. B.: Farben, Klebstoffreste, Fett, Wachs usw. sein.

5.


Risse und Hohlräume im Untergrund sollten verspachtelt werden. Bei der Verlegung auf einem Untergrund mit fest verklebten Keramikfliesen müssen alle Fugen zwischen den Fliesen mit einer Spachtelmasse gefüllt werden. Der Unterboden muss vor dem Verlegen der Unterlage unter die Holzdielen abgekehrt oder abgesaugt werden.

6.


Die Holzdielen dürfen nicht auf vorhandenen weichen Teppichböden, PVC-Bodenbelägen oder Teppichen verlegt werden.

7.


Die Holzdielen dürfen in Räumen mit periodisch erhöhter Luftfeuchtigkeit verlegt und kurzzeitigen Wasserspritzern ausgesetzt werden.

8.


In Räumen mit einer Fläche ab 12mx12m muss eine Dehnungsfuge von 7mm ausgeführt werden. Bei Räumlichkeiten, die in der Breite und Länge über 12m liegen, muss die Dehnungsfugenbreite vergrößert werden, für jeden 0,9m Zusatzbelagsfläche fügen wir etwa 1mm der vorhandenen Dehnungsfugenbreite hinzu. Im Falle von Flächen, bei denen zumindest eine Dimension über 20m beträgt, muss eine zusätzliche Dehnungsfuge, die mit einem Übergangsprofil kaschiert wird, hergestellt werden. Im Badezimmer beim Verkleben mit dem Untergrund kann die Dehnungsfuge bis auf 3mm verkleinert werden.

9.


Zwingend notwendig ist der Einsatz einer Polyurethan-Mineral-Next Step Unterlage aus dem Angebot von Barline. Es ist wichtig, dass die Unterlage über ihre gesamte Lebensdauer hinweg verschiedenen Belastungsarten standhält.

10.


Fußbodendielen “Next Step” können auf wassergeführtem oder elektrischem Fußbodenheizung verlegt werden.
WICHTIG
Zulässig sind ausschließlich elektrische oder Warmwasser- Fußbodenheizung, deren Heizsysteme im Estrich eingebaut sind.
Die Wärmequelle muss zum Fußbodenbelag einen Mindestabstand von 15 mm aufweisen. Als einzige Montageart wird das Verkleben mit dem Untergrund zugelassen.
Vor der Verlegung der Holzdiele auf der Fußbodenheizung muss die sogenannte Estrichaufheizung durchgeführt werden. Dieser Vorgang besteht in einem zyklischen Aufheizen des Estrichs zur Beseitigung der sogenannten Restfeuchtigkeit aus dem Estrich sowie zur Entfernung der gefährlichen Spannungen der Unterlage. Das Aufheizprotokoll für Estriche, das den gesamten Aufheizzyklus beschreibt, finden Sie unter barlinek.com
Nachdem der Estrich aufgeheizt wurde, können Sie mit der Verlegung des Bodens fortfahren.
WICHTIG

Bedingung für das Verlegen des Fußbodens ist das Aufheizen des Estrich und Erstellung eines Aufheizprotokolls. Informationen zur Durchführung und das Protokoll unter www.barlinek.com. Wird der Heizbetrieb nach dem Aufheizen des Estrichs unterbrochen, stellen Sie die Heizung einige Tage vor der Verlegung auf 21 °C ein und verlegen Sie den Boden bei dieser Temperatur. Der Estrich sollte auch im Som-mer aufgeheizt werden.

Um die optimale Temperatur nach der Verlegung zu erreichen, wird empfohlen, sie in den ersten 48 Stunden bei 21 °C zu halten und dann täglich um 1-2 °C zu erhöhen. Die Heizung sollte nicht auf eine Temperatur über 29 °C auf der Oberfläche der Holzdiele eingestellt werden. Unabhängig vom verwendeten Heizsystem muss ganzjährig eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 % im Raum gehalten werden.

Bei der Verlegung auf der Fußbodenheizung darf die Restfeuchte von Estrich nicht überschreiten:

1,8 % für Zementestriche, gemessen mit der CM-Methode,

0,3 % für Anhydritestriche, gemessen mit der CM-Methode.

Um das Holz und den Kern der Holzdiele nicht ungleichmäßig arbeiten zu lassen, sollte die gesamte Bodenfläche beheizt werden. Dies garantiert auch den größten Nutzungskomfort (keine kälteren Stellen auf dem Boden).

Fußböden auf Fußbodenheizung dürfen nicht mit Teppichen belegt werden. Möbel, die auf die Fußbodenheizung gestellt werden, z. B. Sofas, sollten mit mindestens 10 cm hohen Füßen ausgestattet sein.

Während der Heizperiode können aufgrund der minimalen Arbeit der Holzdielen Haarfugen zwischen den Holzdielen auftreten.

Am Ende der Heizperiode sollte die Temperatur schrittweise um ca. 1 °C oder 2 °C pro Tag gesenkt werden, bis die Raumtemperatur ca. 21 °C beträgt.

11.


Denken Sie daran, dass die oberste Schicht der Holzdielen aus Naturholzfurnier besteht. Entnehmen Sie vor der Verlegung die Holzdielen aus mehreren Paketen und wählen Sie sie in passender Farbe und Länge aus.

12.


Denken Sie daran, dass Holz ein Naturprodukt ist und jede Holzdiele anders ist.

13.


Vor der Verlegung sollte der Bauherr oder Parkettleger die Holzdielen kontrollieren und prüfen, ob sie der Bestellung entsprechen. Die Holzdielen müssen auf Qualität, Veredelung, Glanz, Farbe, mechanische Beschädigungen und Klasse der Nutzschicht sowie dieselbe Produktionscharge geprüft werden (alle Informationen finden Sie auf dem Etikett, der Anleitung oder dem Produktblatt). Im Zweifelsfall sollte der Bauherr oder Parkettleger keine Holzdiele verwenden, die er für die Verlegung für ungeeignet hält, und sich sofort mit dem Verkäufer in Verbindung setzen. Die Verlegung einer beschädigten Holzdiele führt zum Verlust der Garantie. Bei der Bestellung eines Bodens muss eine Abfallrate von bis zu 5 % berücksichtigt werden.

14.


Es wird vor der Verlegung empfohlen, müssen Sie die Länge und Breite des Raums sorgfältig ausmessen, um die Anordnung der Holzdielen im Detail zu planen. Wenn Sie die Breite der Holzdiele (190 mm) kennen, können Sie die Holzdielen so berechnen und zuschneiden, dass in den letzten Reihen des Bodens die Breite der Holzdielen mehr als 50 mm beträgt. Diese Empfehlung ist rein ästhetischer Natur, beeinflusst die Gebrauchseigenschaften des Fußbodens nicht

15.


Schwere Gegenstände wie Kücheninseln und Möbel dürfen auf den Boden gestellt werden.

16.


Empfohlene Werkzeuge und Materialien für die Bodenverlegung:
• Schutzbrille
• Staubsauger oder Kehrbürste
• Knieschoner
• Schutzhandschuhe
• Stahlhammer 300 g bis 500 g
• Abstandskeile
• Schlagholz
• Zugeisen
• Rollmaßband
• Bleistift
• Handgeführte Holzsäge oder elektrische Stichsäge
• Wasserwaage
• Schneidemesser
• Klebeband zum Verkleben der Folie
• Next Step Unterlage für Holzböden
• Dampfsperre

BODENVERLEGUNG

17.


Verlegen Sie eine Unterlage für Holzböden. Benachbarte Unterlagsbahnen sind tangential zueinander zu verlegen und mit Klebeband zusammenzukleben.

18.


Die Verlegung beginnt auf der linken Seite der Wand und wird auf der rechten Seite fortgesetzt. Die Größe der Dehnungsfuge sollte mindestens 7 mm betragen. Abstandskeile oder Stücke von zu verlegenden Holzdielen sind hilfreich, um die gleiche Abmessung der Dehnungsfuge beizubehalten. Die Dehnungsfuge sollte entlang des Raumumfangs und um alle anderen Hindernisse wie z. B. Säulen, Treppen, Keramikfliesen usw. herum angelegt werden.

19.


Legen Sie die kurze Kante der nächsten Holzdiele in einem Winkel von ca. 20° zur ersten ein und senken Sie sie ab. Die verbundenen Holzdielen müssen genau in einer Linie liegen.

20.


Zum Schneiden der Holzdielen können Sie eine Hand- oder Elektrosäge verwenden. Denken Sie daran, nach dem Abschneiden der letzten Holzdiele eine Dehnungsfuge von mindestens 7 mm zu lassen. Ist das abgeschnittene Stück der Holzdiele mehr als 200 mm lang, können Sie damit beginnen, die zweite Bodenreihe zu verlegen. Der Abstand zwischen den Stirnverbindungen in zwei benachbarten Bodenreihen muss mindestens 200 mm betragen.

21.


Die letzte Holzdiele in der ersten Bodenreihe kann auch mit einem scharfen Messer. Bei kurzen Dielenabschnitten wir der Einsatz von Hand- oder Elektrosäge empfohlen. Ritzen Sie die oberste Nutzschicht mehrmals an und brechen Sie dann die auf der Kante ruhende Holzdiele.

22.


Schlagen Sie die letzte Holzdiele vorsichtig mit einem Zugeisen, um eventuelle Spalte zu nivellieren.


Methode 1 – Verlegung einzelner Planken

23.


Legen Sie die Holzdiele in der zweiten Bodenreihe in einem Winkel von ca. 20° in den Verschluss der ersten Holzdiele.

24.


Die Verlegung der zweiten Holzdiele in der zweiten Bodenreihe besteht in der Verbindung der Holzdielen mit den kurzen Kanten. Die erste Holzdiele wird in einem Winkel von ca. 20° angehoben (Stützkeile sind hilfreich), die zweite in einem Winkel von ca. 20° zur ersten, in die kurze Kante (1) eingelegt und dann abgesenkt, sodass die Holzdiele auf dem Längsverschluss der ersten Bodenreihe (2) aufliegt. Es ist wichtig, dass die angehobene Holzdiele in den Längsverschluss geschoben wird – ~ 2 mm Fuge.

25.


Lassen Sie eine ~2 mm große Fuge am Längsverschluss der ersten Bodenreihe(!). Schlagen Sie die Holzdiele am Längsverschluss vorsichtig (2). Diese Verlegung erfolgt mit den in einem Winkel von etwa 20° angehobenen Holzdielen (1). Schieben Sie die Keile, die die Holzdiele stützen, heraus (3).

26.


Senken Sie die Holzdielen (1) vorsichtig ab und (2) schlagen Sie sie entlang der gesamten Bodenreihe zusammen (achten Sie darauf, den Verschluss der Holzdielen nicht mechanisch zu beschädigen). Das Schlagholz berührt den hervorstehenden Teil des Verschlusses. Die Nutzschicht darf nicht geschlagen werden! Verlegen Sie die nächsten Holzdielen in der Bodenreihe wie in den Abbildungen 24, 25, 26, 27 gezeigt.


Methode 2 – Verlegung ganzer Plankenreihen

27.


Die zweite Dielenreihe wird grade verlegt und an die erste rangeschoben (2). Mit einem Reststück verbinden Sie zwei zu verlegende. Parkettelemente. (1) Heben Sie die ganze Dielenreihe an, so dass die Feder in die Nut der ersten Reihe eingefügt wird (3).

28.


Die angehobene Dielenreihe versuchen wir auf der ganzen Länge allmählich in die Nut einzudrücken. Die Dielen sollten entlang der ganzen Reihe (1) vorsichtig eingeschlagen werden. Beim Einschlagen senkt sich dann die ganze Reihe (2).

29.


Die ganze Reihe wird auf der ganzen Bodenbreite eingeschlagen (1). Auch die Reihe von der Wand wird eingeschlagen (siehe Bild 6).

30.


Schlagen Sie die letzte Bodenreihe mit dem Zugeisen zusammen.

31.


Bei der Verlegung an den Heizkörperrohren müssen Sie Löcher mit einem um 14 mm größeren Durchmesser auf der Holzdiele zeichnen.

32.


Schneiden Sie Löcher in die Holzdiele. Zeichnen Sie eine Linie durch die Mitte der Löcher und schneiden Sie die Holzdiele mit einer Säge.

33.


Kleben Sie das abgeschnittene Stück der Holzdiele mit Montagekleber fest.

34.


Eine Dehnungsfuge im Übergang von einem Raum zum anderen ist nicht erforderlich. Eine Dehnungsfuge ist nur an den Wänden und anderen fest in das Gebäude eingebauten Elementen, z. B. Treppen, Säulen und anderen Hindernissen, herzustellen.

35.


Das Produkt darf in Bädern und anderen Räumen, in denen Wasser verschüttet werden kann, installiert werden. Um zu verhindern, dass Wasser unter den Boden gelangt (was Bedingungen für die Entwicklung von Pilzen, Schimmel und unangenehmen Gerüchen schaffen kann), muss eine flexibles wasserabweisendes Dichtungsmittel (z. B. Silikon) an den umlaufenden Dehnungsfugen verwendet werden.

36.


Es ist notwendig, die Dehnungsfuge um Wände, Gehäuse von Duschwannen, Badewannen, Toilettenschüsseln und andere fest mit dem Boden verbundene Hindernisse herum herzustellen. Bei der Verlegung in solchen Räumen muss der Boden auf den Untergrund geklebt werden. Zum Verkleben sollte das empfohlene Klebesystem eingesetzt werden. Mehr unter barlinek.com.

37.


Nach der Verlegung der gesamten Bodenfläche sollten dekorative Sockelleisten angebracht werden. Die Leisten werden nur an den Wänden mit Befestigungsklammern oder Montagekleber befestigt.

38.


Die natürliche Anordnung des Bodens wird durch das Mischen von Holzdielen unterschiedlicher Länge in einer Bodenreihe erreicht.

39.


Die empfohlene Mindestverschiebung der Verbindungen an den kurzen Kanten der Holzdielen in angrenzenden Bodenreihen muss größer als 200 mm sein.

WASSERBESTÄNDIGER HYBRIDFUSSBODEN – VERKLEBUNG MIT DEM UNTERGRUND


Das System kann in Badezimmern und anderen Nassräumen verlegt werden. In solchen Räumen müssen die Planken mit dem Untergrund unter Verwendung eines Klebstoffes aus dem Next Step Systems verklebt werden. Ebenso muss bei der Montage auf der Fußbodenheizung ein vollflächiges Klebeverfahren angewendet werden. [weiter zu: Empfehlung von Klebesystemen >>>] Die Empfehlungen des Klebstoffherstellers sind zu befolgen.